Ein Quartett aus Aadorf und Wängi kandiert für den Kantonsrat

Die Mitglieder der CVP-Ortsparteien Aadorf und Wängi trafen sich im Mehrzwecksaal Wittenwil zum Neujahrsapéro. Dabei stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten
für den Grossen Rat sowie das Bezirksgericht vor.

Wittenwil – 22 Sitze hat der Bezirk Münchwilen im Kantonsrat zu Gute. Sechs davon gehören bisher der CVP und diese Sitze will sie am Wahltag vom 10. April natürlich möglichst verteidigen. Aus den Ortspartei Aadorf und Wängi sollen dazu Peter Bühler, Sabina Peter Keller, Benno Storchenegger und Gallus Müller beitragen. Nicht mehr zur Wiederwahl tritt dagegen der Aadorfer Unternehmer Ruedi Heim an.

Kandidaten

Sie treten bei den Wahlen in den Grossen Rat und an das Bezirksgericht an: Alex Frei, Gallus Mül-ler (hinten, von links), Peter Bühler, Sabina Peter Keller, Benno Storchenegger (vorne, von links).

Liste noch nicht komplett
Noch ist die Bezirksliste der CVP nicht komplett. Es werden vier wei-tere Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. Paul Rutishauser, Wahlkampfleiter des Bezirkes, rief alle dazu auf, bei der Suche zu helfen, denn eine vollständige Liste sei überaus wichtig. Idealerweise erhofft er sich Kandidaturen aus sämtlichen 13 Hinterthurgauer Gemeinden. Der Wahlkampfauftakt erfolgt direkt im Anschluss an den Abstimmungssonntag vom 28. Februar.

Bei Wiederwahl höchster Thurgauer
Auf Gallus Müller, derzeitiger erster Vizepräsident des Grossen Rates, wartet nach erfolgreicher Wiederwahl ein ganz besondere Ehre: Als Nachfolger von Max Arnold wird er im kommenden Sommer zum höchsten Thurgauer gekürt. Sein Hauptinteresse gilt der Raumplanung. Gallus Müller setzt sich dafür ein, dass die Schönheit des Kantons Thurgau auch den zukünftigen Generationen erhalten bleibt. Bankleiter und Betriebsökonom Peter Bühler betonte die Bedeutung der KMU. Er will sich bei einer Wahl besonders für deren wirtschaftliche Interessen einsetzen. Ebenfalls sehr am Herzen liegen ihm möglichst gute Rahmenbedingungen für Familien und den Sport. Benno Storchenegger bringt 20 Jahre Erfahrung aus der kommunalen Politik mit. Auf den vergangenen Sommer erfolgte sein Rücktritt als Gemeindeammann von Wängi. Der 64-Jährige verfügt somit über genügend Zeitressourcen zur Übernahme eines Kantonsratsamtes. Ihn interessieren vor allem gesunde Finanzen, massvolle Steuern und Energiefragen. Das zur Wahl oder Wiederwahl stehende Quartett aus den beiden Ortsparteien Aadorf und Wängi vervollständigt Sabina Peter Keller. Die Aadorfer Gemeinderätin politisiert seit elf Jahren engagiert auf kommunaler Ebene.

Kampfwahl am Bezirksgericht
Wahlen stehen ebenfalls am Bezirksgericht Münchwilen an. Amtierender Präsident ist Alex Frei aus Eschlikon. Er berichtete über die Arbeit am Gericht und lobte Kantonsratskandidatin Sabina Peter Keller auch als fähiges neues nebenamtliches Mitglied des Bezirksgerichtes. Sie steht damit gleich doppelt zur Wahl, ebenso wie auch der Gerichtspräsident selber, der sich für eine weitere Legislaturperiode als Grossrat zur Verfügung stellt.
Thomas Riesen

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